Loslassen! Los! Lassen! Lass los!

Sich hingeben – in Beziehung und Meditation

Sich hingeben – in Beziehung und Meditation

Im Buddhismus geht es bei der tiefen Hingabe um etwas sehr Schwieriges: einfach zu sein. Alles, was ist, wird ohne Widerstand willkommen geheißen. Das reinigt uns von der Angewohnheit, alles zu bewerten und zu beurteilen, und befreit so unsere innere Energie. In der sogenannten Nicht-Meditation verschmilzt die Präsenz des Bewusstseins und das wahrgenommene Objekt. Das geschieht ohne Mühe. Wir lassen alle Ängste, Sorgen, unsere Geschichte und Bedürfnisse los. Alles darf so sein, wie es ist. Inhalte und Bedeutungen sind unwichtig. Der tibetische Abt Mingyur Rinpoche beschreibt: „Wenn wir damit anfangen, vom Tun ins Sein überzugehen, beginnen wir das Gefühl, endlich zuhause zu sein, zu spüren. Wir können die Suche loslassen und entspannen. Niemand muss es uns sagen, sobald dies geschieht. Dieses intuitive Wissen ist Weisheit. Jeder Gedanke, jede Emotion und jeder Impuls ist in dieser Weisheit verwurzelt. Wir müssen es nur erkennen.“

Tun und Sein im Gleichgewicht

Tun und Sein im Gleichgewicht

Indem wir nicht benennen, unterbrechen wir die endlose Kette von Denken und Handeln. Wir können nichts tun und das fordert uns heraus. Doch nur wenn wir die Objekte einfach sein lassen, kann unser Geist zur Ruhe kommen. Wenn der Geist still ist, hängt er nicht an äußeren Phänomenen. Wir werden wortlos gewahr, das Bewusstsein wird klar und präsent. Wir können uns entspannt einlassen und die wahre Natur unseres Geistes entdecken: Sie ist mühelos präsent und natürlich bewusst.

Tief entspannen

Tief entspannen

Tief zu entspannen, ist eine Praxis des Ausruhens. Wir ruhen, indem wir achtsam das Ein- und Ausatmen in Körper und Geist erleben. Wir sind kein externer Beobachter. Wir werden eins mit dem Atem und erleben so den Körper. Wenn unser Atem ruhig und friedlich geworden ist, wird auch der Körper ruhig und friedlich. Wir beobachten und erleben ohne Druck, ohne etwas zu bewerten. Wenn wir achtsam und still sind, ändert sich alles, die Gefühle und Empfindungen, der Körper und der Geist. Das entspannt uns tief. Wenn Körper und Geist als Einheit zusammen arbeiten, sind wir vollständig im Augenblick präsent. Wir erleben die Essenz der Achtsamkeit, das Wunder, einfach so zu sein wie wir sind.

Gelassen und entspannt vertrauen

Gelassen und entspannt vertrauen

Vielleicht empfinden wir Scham und Selbstkritik, wenn wir unsere Gedanken und Gefühle anschauen. Wir heißen willkommen, was erscheint, und versuchen nicht, irgendetwas zu reparieren oder zu verändern. Um uns selbst zu lieben, lernen wir uns in der Gesamtheit zu sehen, mit all den Fähigkeiten und Fehlern. Wir nehmen alles liebevoll an, wie es ist. Unsere Selbstkritik schrumpft, wenn wir das leidende innere Kind einfach in uns mitfühlend halten.

Der stille Raum zwischen den Dingen

Der stille Raum zwischen den Dingen

In der Meditation erkennen wir die Geschäftigkeit unseres Geistes, unsere fixen Meinungen und Vorurteile. Im Zen spricht man davon, „die Hand des Denkens zu öffnen“, um diese starre Sichtweise loszulassen. Für viele ist das beängstigend, denn das scheint unsere Identität, die vom Denken stammt, infrage zu stellen. In der Stille verstummt unsere Gewissheit. Wir nehmen etwas anderes als unser eigenes Ego wahr. Wir können dem Unbekannten begegnen. Wenn wir tief zuhören, kann der Geist sich öffnen und bereit sein, die Kontrolle abzugeben. Wir sind aufmerksam, präsent und bereit, dem zu begegnen, was auch immer als Nächstes kommt, ohne Erwartung oder vorgefasste Meinung. Das erlaubt uns, ohne Druck zu handeln.

Das Glück liegt in uns – Filmbesprechung

Das Glück liegt in uns – Filmbesprechung

Das Exil brachte auch eine Befreiung von der Enge der traditionellen tibetischen Kultur und Gepflogenheiten. Das tibetische Oberhaupt musste keine Rolle mehr spielen, sondern konnte dem Leben neu begegnen. Er sprach mit religiösen Führern, Wissenschaftlern, Geschäftsleuten und einfachen Menschen überall in der Welt. 1991 gründete er das Mind and Life Institute, das Dialoge von Menschen aus der Kontemplation mit Wissenschaftlern fördert und organisiert: „Wir alle haben die Verantwortung, uns um das Wohlbefinden aller Menschen zu kümmern.“
Moral entsteht aus Liebe

Wenn jammern nicht hilft, probiere mal was anders

Wenn jammern nicht hilft, probiere mal was anders

Wir brauchen Mut, uns dem zu nähern, das wir fürchten. Beim Annähern nehmen wir unseren Widerstand wahr. Wir erlauben uns, den Widerstand einfach zu bemerken, ohne ihn zu bewerten. Der Widerstand jedoch verstärkt unsere Angst und unser Leiden. Indem wir uns der Angst nähern, können wir unsere Grenzen erkennen. Wir wollen nichts festhalten, nichts wegschieben, nur beobachten.

Mit Schmerzen umgehen

Mit Schmerzen umgehen

„Wir wissen, dass gerade der innere Widerstand, das sich Dagegenstellen, chronische Schmerzen so unerträglich macht. Wenn man den Widerstand aufgibt, ist der Schmerz noch da, aber es muss kein Leid mehr da sein.“ – Britta Hölzel, Psychologin, MBSR- und...

Die Alchemie des Mitgefühls

Die Alchemie des Mitgefühls

Der Atmen verbindet uns mit der Welt. Wir atmen die Energie der Welt ein und atmen unsere Energie aus. Wir und die Welt sind dadurch existenziell miteinander verbunden. Doch manchmal fühlen wir uns einsam und von der Welt getrennt, etwa wenn wir Schmerzen empfinden oder an einem Mangel leiden. Wenn wir aber Einsamkeit oder Schmerzen fürchten oder hassen, verstärken wir deren Griff auf unseren Geist. Begrüßen wir sie hingegen mitfühlend, können wir auf unser Leiden fürsorglich und freundlich eingehen und sie in Liebe transformieren. 

Mit einer „inneren GPS“ das Leben neu ausrichten

Mit einer „inneren GPS“ das Leben neu ausrichten

Um unseren Geist freizumachen, hilft es, eine weite Perspektive einzunehmen und zu erkennen, dass wir nichts kontrollieren können. Alles ist ein Prozess. Glück bedeutet, ohne Widerstand die Dinge geschehen zu lassen. Jetzt ist der idealer Zeitpunkt, um uns klar zu machen, mit wem man gerne Zeit verbringen würde oder was wir gerne tun.

Sich selber wertschätzen

Sich selber wertschätzen

Tiefes Zuhören bedeutet, in Resonanz zu gehen mit dem anderen. Dabei spiegelt sich die Beziehung zu uns in den Beziehungen zu den anderen. Wenn wir uns selber nicht authentisch wahrnehmen, können wir das auch bei anderen nicht. Wer sich selber wertschätzt, kann auch andere wertschätzen. Wenn wir uns weiter einlassen und intimer im Herzen verweilen, entdecken wir, dass wir das Gewahrsein sind, das mit allem verbunden ist.

Sehnsucht

Sehnsucht

Im Buddhismus sind Begehren und Unwissenheit die Wurzeln des Leidens. Die Sehnsucht ist immer nach außen gerichtet, nach sinnlichem Vergnügen, materiellen Gütern und Unsterblichkeit. Das kann niemals befriedigt werden. Frag dich: Leidest du jetzt? Das ist eine kraftvolle Art der Selbstreflexion. Um die Wurzel des Leidens zu verstehen, empfahl der Buddha nachzuforschen. Wenn wir das Leiden sowie dessen Wurzel erkennen, können wir lernen, sie loszulassen. Wenn unser Geist und unser Körper vollkommen ruhig sind, spüren wir, dass wir geerdet sind. Da gibt es weder Verlangen noch Angst. Das ist der natürliche Zustand unseres Seins. Die Sehnsucht wird zu einem aufsteigenden und vergehenden Phänomen, das wir mit Mitgefühl willkommen heißen. Dann können wir uns öffnen, und entdecken, dass wir vollständig und heil sind.

Lachen

Lachen

Meditieren gelingt am besten mit Humor und Leichtigkeit. Humor rückt die Dinge ins rechte Licht. Der Frieden in uns beginnt mit einem schönen Lächeln. Lachen öffnet und entwaffnet uns. Wir nehmen uns selbst nicht zu ernst. Lachen ist, wie der Dalai Lama immer wieder zeigt, ansteckend und verbindet. Das Gefühl eines Selbst oder allein zu sein, wird aufgelöst. Anselm Grün: „Im Lachen … gebe ich den Dingen, die mich bedrücken mochten, keine Macht, sondern stelle mich über sie.“

Dein Geist – Freund oder Feind?

Dein Geist – Freund oder Feind?

Die wichtigste Beziehung in unserem Leben ist es, mit unserem eigenen Geist befreundet zu sein. Das erfordert Gleichmut, Liebe, Mitgefühl und Freude. Für Buddha sind das die unerlässlichen Qualitäten, damit unser Leben gelingt. Er nannte sie die „vier unermesslichen Tugenden“ (brahmavihārās). Sind wir gelassen, können wir alles so akzeptieren, wie es ist, auch das, was wir nicht ändern können. Wir brauchen ein offenes Herz, denn Liebe verbindet. Aus Mitgefühl schließen wir Freundschaft mit uns und anderen. Wenn wir uns tief freuen, verleiht das unserem Dasein Liebe und Sinn. Wir können uns entfalten und diese Energie weitergeben. Die Freude bringt zugleich Hoffnung und Frieden in unsere unsichere Welt. 

Freisein

Freisein

„Unser Leben ist das Produkt unserer Gedanken.“ –Marc Aurel „„Wir sind, wer wir sind, aufgrund dessen, was wir lernen und woran wir uns erinnern. Das Gedächtnis ist das Bindemittel, das unser geistiges Leben zusammenhält. Es verleiht unserem Leben Kontinuität.“ – Eric...

Wertschätzen statt schmollen

Wertschätzen statt schmollen

Romantische Beziehungen sind emotional und haben ein hohes Konfliktpotential. Auseinandersetzungen sind unvermeidbar. Der US-amerikanische Psychologe John Gottman nennt die zentralen Faktoren, die eine Beziehung zerstören, die vier „apokalyptischen Reiter“: Kritik,...

Eifersucht – ein Beziehungskiller

Eifersucht – ein Beziehungskiller

Eifersucht, Angst und gekränkter Stolz entstehen aus mangelndem Selbstwert und Vertrauen. Das Gefühl, nicht gut genug zu sein, trennt uns  von anderen, von uns selbst und unserer grundlegenden Güte und Vitalität. Dann erscheint es uns einfacher, die Ursache der Eifersucht draußen zu suchen und einen „Schuldigen“ zu identifizieren.

Auf die Stille einlassen

Auf die Stille einlassen

Das grundlegende, erkennende Bewusstsein ist immer da. Wir können uns darauf einlassen, indem wir mitfühlen und loslassen. Wir können lernen, allem mit Neugierde zu begegnen und kein Drama daraus zu machen. Wenn wir uns entspannen, entdecken wir, dass die Klarheit immer da ist. Wir sehen, dass in den harten Auseinandersetzungen mit uns selbst auch immer das offene Bewusstsein da ist.

Dankbar sein

Dankbar sein

Wir brauchen nur an etwas zu denken, wofür wir von Herzen dankbar sind, und wir beginnen zu lächeln. Das ist ein sehr schnelles Ergebnis. Und: wenn wir diese Freude teilen, wird sie verdoppelt. Das ist ein aktiver „Kleinstbeitrag“ zum Leben in Frieden und Harmonie.

Geerdet in unruhigen Zeiten

Geerdet in unruhigen Zeiten

Gerade in dieser Zeit, in der uns berechtigte Ängste, Befürchtungen, Sorgen und Ungewissheiten leicht auffressen können, ist dies wichtig. Doch wie schalte ich mein parasympathisches Nervensystem ein, um Gleichgewicht zu finden? Wenn wir nicht in der Gegenwart geerdet sind, wo sind wir, wenn wir uns raumlos, unkonzentriert, wütend, verzweifelt oder verloren fühlen?
Es gibt viele erdende Meditationen, z.B. einfach still in der Natur zu sein. Wir können langsam und tief durch den Körper bis zum Boden atmen. In der Baummeditation stellen wir uns zusätzlich Wurzeln vor, die unseren Körper tief mit der Erde verbinden. Erdung bedeutet, uns zu öffnen und uns der unterstützenden Kraft bewusst zu werden, die uns dort hält, wo wir sind. Wir öffnen uns für die Festigkeit des Bodens und fühlen geerdet zu sein.

Selbstvertrauen

Selbstvertrauen

Wir können unserer Angst vor Kritik in drei Schritten begegnen: „Erkenne sie. Beschuldige nicht andere. Ändere dich“. Im ersten Schritt machen wir uns die Angst vor Tadel, fehlender Unterstützung oder Wertschätzung bewusst. Anstatt wie gewöhnlich dem anderen die Schuld zu geben, halten wir inne. Denn wir sind es, die leiden, wenn wir uns negativ betrachten. Ärger ist wie glühende Kohle, die wir in den Händen halten. Wir wollen sie los werden. Aber anderen die Schuld zu geben, wirkt genau so negativ auf uns, wie unsere Angst vor dem Tod oder die Angst um unser Ego. Es ist sinnlos zu erwarten, wir oder andere seien perfekt. Wir sind entspannt, wenn wir den Wunsch aufgeben, gelobt zu werden.

Tun und Sein im Gleichgewicht

Tun und Sein im Gleichgewicht

Wir lernen, uns zwischen der weiten Offenheit und Verbundenheit zu bewegen – mit allem, was um uns herum ist. Wir lernen, geerdet und fokussiert zu sein. Wir erkennen, dass beide Zustände gleichzeitig da sind, wie die Vorder- und Rückseite einer Münze. Das ermöglicht uns zu jeder Zeit, einen Schritt aus dem Gedankenkarussell in die Weite und Stille zurückzutreten.

Gewahrsein ist unser Zuhause

Gewahrsein ist unser Zuhause

die Lösung liegt nicht außerhalb von uns. Wir sind erst wieder emotional zu Hause, wenn wir die Stille in uns spüren. Sie ist geräumig, offen und ungebunden, sie liegt außerhalb von Raum und Zeit. In dieser inneren Stille können wir uns vollständig und heil erleben. Dieses Gefühl erlaubt es uns, auf das zu schauen, was nicht in Ordnung ist, und auf das, was in Ordnung gebracht werden muss.

Geduld bedeutet, Frieden mit der Situation zu schließen

Geduld bedeutet, Frieden mit der Situation zu schließen

Wir können nur zwischen Geduld oder Ungeduld wählen, wenn wir lernen, mit einem „kühlen Kopf“ innezuhalten. Geduld bedeutet Frieden mit der Situation schließen, das zu akzeptieren, was ist. Geduld bedeutet, die Pause zwischen Empfinden und Handeln zu erkennen.

Finde heraus, was du willst

Finde heraus, was du willst

Wir steuern unseren Geist mit Absichten und Gefühlen. Der schöpferische Prozess endet im Willen zu handeln. Jede Idee, die gefühlt wird – sei sie gut, schlecht oder gleichgültig – verlangt ausgedrückt zu werden.

Den Wandel annehmen

Den Wandel annehmen

Wenn wir lernen, den ständigen Wandel zu erkennen und anzunehmen, können wir auch mit dem Leben selbst umgehen. Das ist in der heutigen, sich schnell verändernden Zeit besonders relevant. Eine „Welt als Prozess“ erleben wir anders als eine „Welt der festen Dinge“. Wenn wir erkennen, dass sich alles ändert, greift unser Geist nicht länger nach Dingen. Weil er nicht loslassen muss, kann er die Dinge einfach so sein lassen. Er wird friedlich und wir können uns für den Augenblick und die Schönheit der vergänglichen Dinge öffnen.

Freisein durch Vergebung

Freisein durch Vergebung

Das eine erblüht, das andere vergeht „Wenn du dich ärgerst, bist du wie ein Mensch, der mit beiden Händen glühende Kohlen oder Mist ergreift, um einen anderen Menschen damit zu schlagen, der aber zuerst sich selbst verbrennt oder beschmutzt.“ – Buddhaghoṣa, der den...

Loslassen erfordert Einlassen

Loslassen erfordert Einlassen

„Der feste Boden ist physikalisch gesehen ein seltsames, unverständliches Ineinander von sich bewegenden Energiefeldern, das unserem Alltagsdenken auf fundamentale Weise widerspricht. … Wenn Sie in den Boden zoomen würden, dann hätten Sie einen ähnlichen Eindruck wie...

Die Freiheit, mit schwierigen Gefühlen zu leben

Die Freiheit, mit schwierigen Gefühlen zu leben

Gegensätze galten im alten China als Quelle der Entwicklung von allem, was existiert. Positives und Negatives, die in Opposition zueinanderstehen, bilden eine dynamische Einheit. Alles verändert sich, dabei entstehen Konflikte. Diese können eine transformatorische...

Ein Tag voller Glück

Ein Tag voller Glück

Re-Vision, um unsere Erinnerungen neu zu sehen Wir fühlen uns wohl, wenn alles so läuft, wie wir es wollen. Doch das Leben verläuft nicht linear, und wir wissen nie, was als nächstes geschehen wird. Alles kommt - und alles geht. Dies ist der Keim für...

Was willst du?

Was willst du?

„Die Wirklichkeit, von der wir sprechen können, ist nie die Wirklichkeit an sich, sondern eine gewusste Wirklichkeit oder sogar in vielen Fällen eine von uns gestaltete Wirklichkeit.“ - Werner Heisenberg (1901-1976), Physik und Philosophie, Stuttgart, 1959...

„Leiden sollte uns wütend machen“

„Leiden sollte uns wütend machen“

21 Okt, 2020 | 0 Ein Buch des Dalai Lama „Be Angry!“ Seid wütend! heißt ein Büchlein mit Aussagen des Dalai Lama. Darin beschreibt der Friedensnobelpreisträger, wie wichtig es ist, sich über soziale Ungerechtigkeit und politische Untätigkeit zu empören und ins Handeln...

Lieben heisst Vertrauen

Lieben heisst Vertrauen

Es ist paradox: Die Zeit steht niemals still und dennoch verlassen wir nie den jetzigen Augenblick. In der Ewigkeit vergeht nichts, das Ganze ist immer gegenwärtig. Tun bedeutet, dass alles einerseits ein Prozess ist. Sein bedeutet, dass alles gleichzeitig präsent...

Trauern heißt lieben

Trauern heißt lieben

„I have lost my most respected tutor, my mother, and also one of my brothers. When they passed away, of course, I felt very, very sad. Then I constantly kept thinking that it's no use to worry too much, and if I really loved these people, then I must try to fulfill...

Zornvolles  Mitgefühl

Zornvolles Mitgefühl

Persönliche Grenzen sorgen dafür, dass wir nicht überfordert werden, wenn man uns schlecht behandelt oder ausnutzen will. Grenzen machen uns selbstbewusst. Wenn eine Grenze überschritten wird, spüren wir, dass unser Herz rast, wir fühlen uns eng und haben ein flaues...

Ja, nein, ich denke darüber nach …

Viele Schwierigkeiten im Leben entstehen, weil wir zu schnell Ja sagen. Wenn wir Ja sagen, aber Nein meinen, nehmen wir uns selbst nicht ernst. Als Kind hatten wir Angst davor, allein oder isoliert, ignoriert oder ungeliebt zu sein. Wir passten uns an. Das Leben war...

Ermutigen

Ermutigen

In der Meditation wollen wir sehen, was da ist. Wir akzeptieren und spüren die eigenen Gefühle. Wir bestimmen, was im Leben geschieht. Um alte Muster aufzulösen, arbeiten wir mit Gegensätzen in drei Schritten. Wir spüren beispielsweise „ich bin es nicht wert, gesehen zu werden.“ Dann: „Ich bin es wert, gesehen zu werden.“ Schließlich lassen wir beide gleichzeitig erscheinen. Das erlaubt dir, zu leuchten. Die Welt sieht dich, wenn du dich selbst zuerst siehst.

Grenzen setzen – ein Tanz mit dem Vertrauen

Grenzen setzen – ein Tanz mit dem Vertrauen

Es hängt von der Perspektive ab:Manchmal bin ich winzig, wie hier im Neuen Museum. (c) http://kimberlylbryant.com/ Als Kind entsteht unsere Wirklichkeit aus dem Gefühl heraus, ein Selbst zu besitzen: „Ich“. Wir lernen dabei, dass andere Menschen anders denken und...

„Lieben belebt,“ sagte Goethe.

„Lieben belebt,“ sagte Goethe.

Der Wunsch unsere Liebe zu teilen, ist natürlich. Sich mit einem Partner in einer intimen Beziehung zu verschmelzen, ist wunderbar. Wenn wir jedoch fühlen, dass wir unsere Liebe verloren haben, tut die anhaftende Liebe weh. Damit verbunden ist ein Gefühl des Mangels....

Angst ist vergänglich

Angst ist vergänglich

Angst ist vergänglich. Wir empfinden sie, wenn wir uns bedroht fühlen. Sie sagt uns, was wir tun sollen, um uns zu schützen. Sie verschwindet, wenn die Bedrohung verschwindet. Doch Angst hat oft keinen konkreten Anlass. Wenn wir uns sorgen, erfindet unser Geist häufig...

Handeln mit Mut und Vertrauen

Handeln mit Mut und Vertrauen

Wir sind alle mal verletzt worden, körperlich wie seelisch. Das gehört zum Leben. Weil wir das schmerzhaft finden, schützen wir uns gern mit dem Spruch: „Vertrauen ist gut, Kontrolle besser.“ Dabei ist verletzlich zu sein eine wichtige soziale Kompetenz und...

Filmempfehlung: But Beautiful von Erwin Wagenhofer

Filmempfehlung: But Beautiful von Erwin Wagenhofer

Die bessere Welt steckt in uns 4 Nov, 2019 | 0 Pandorafilm Indische Frauen stellen Solarlampen und -generatoren her. Film But Beautiful von Erwin Wagenhofer But Beautiful (2019) ist ein poetischer Film darüber, wie wir mit Selbstvertrauen und Liebe eine bessere Welt...

Allow yourself not to know.

Allow yourself not to know.

Allow yourself not to know. This opens you up to being humble, grateful and compassionate. This is my way of starting the day. Picture (c) Fritz Kahn, The Wonders within your head December 6_1938 issue of LOOK magazine

Ältestes Immigrantendrama der Welt

Ältestes Immigrantendrama der Welt

https://ethik-heute.org/aeltestes-immigrantendrama-der-welt/ 11 Sep, 2019 | 0 Foto: SF/ Thomas Aurin Oper Médée bei den Salzburger Festspielen, mit Elena Stikhina Die Oper Médée neu inszeniert Die Neuinszenierung der Oper „Médée“ von Luigi Cherubini in Salzburg im...

„Ice on Fire“ von Leonardo DiCaprio – eine Filmbesprechung

„Ice on Fire“ von Leonardo DiCaprio – eine Filmbesprechung

Film über den Klimawandel in der Arktis Der Schauspieler Leonardo DiCaprio engagiert sich für die Umwelt. Nun hat er einen zweiten Film zum Klimwandel produziert „Ice on Fire“. Es geht um die Arktis und die Frage, was zu tun ist, um die Erderwärmung aufzuhalten. Die...

Firmen im Silicon Valley entdecken die Meditation

Firmen im Silicon Valley entdecken die Meditation

Tagung “Wisdom2.0” mit 2500 Besuchern

Achtsamkeit und Meditation im Geschäftsleben waren die Themen der Tagung Wisdom2.0 in San Francisco. Hier traf sich die Creme de la Creme der IT- und High Tech-Unternehmen mit Experten der Yoga- und Achtsamkeitspraxis, um über das gute Leben nachzudenken

If our focus is too narrow, we miss everything.

If our focus is too narrow, we miss everything.

The whole is incorporated in very simple activities. Directed awareness takes place in the field of open awareness. By being aware of the intuitive connection with the whole, we are aware of whatever presents itself. If we are narrow in our wanting, we miss...

Den Weltuntergang verhindern – eine Filmbesprechung

Den Weltuntergang verhindern – eine Filmbesprechung

Tomorrow: Ein Mutmachfilm Veröffentlicht in Netzwerk Ethik Heute 13 Mrz, 2019 | 0 Der Film „Tomorrow“, 2015 über Crowdfunding finanziert, dokumentiert zukunftsweisende Projekte in zehn Ländern. Er zeigt Alternativen für Schlüsselbereiche unserer Gesellschaft auf:...

Meditation an der Berliner Philharmonie

Meditation an der Berliner Philharmonie

Den Kopf frei machen fürs klassische Konzert Radiobeitrag von Elisabeth Hahn auf Deutschlandfunk Kultur Bildunterschrift: Nach 30 Minuten Meditation geht es wieder zurück in die Realität. (c) Picture Alliance / dpa / Sophia Kembowski Tonart | Beitrag vom 12.04.2019 An...

New Work in Theorie und Praxis – eine Buchbesprechung

New Work in Theorie und Praxis – eine Buchbesprechung

New Work in Theorie und Praxis 12 Feb, 2019 | 0 Ein Buch über innovatives Arbeiten Frédéric Laloux hat einen innovativen Ansatz entwickelt, wie Unternehmen und Institutionen in Zukunft organisiert werden können. Statt Hierarchien und Kontrolle geht es um Gemeinschaft,...

Dalai Lama: Prana, Mind, Matter

Dalai Lama: Prana, Mind, Matter

Dalai Lama "Prana" “At the most fundamental level, no absolute division can be made between mind and matter. Matter in its subtlest form is prana, a vital energy which is inseparable from consciousness. These two are different aspects of an indivisible reality. Prana...

Du bist die Fülle  — You Are Abundance

Du bist die Fülle — You Are Abundance

Du bist die Fülle Liebe ist immer da. Wenn du jemanden begehrst oder geliebt werden willst, empfindest du Mangel statt Liebe. Lass die Sehnsucht, etwas besitzen oder fühlen zu wollen, los. Trete mit der unerschöpflichen Quelle in Resonanz. Die Liebe umfasst alles und...

Wertschätzen fühlt sich gut an

Wertschätzen fühlt sich gut an

It feels good to appreciate and lousy to complain. Wertschätzen fühlt sich gut an, sich zu beschweren mies. If you love something, set it free! If it comes back, it’s yours. If it doesn’t, it never was. Wenn Du etwas liebst, lass es frei. Wenn es zurückkommt, ist es...

Wut als Kraft zur Veränderung – eine Buchbesprechung

Wut als Kraft zur Veränderung – eine Buchbesprechung

Das Buch regt dazu an, sich auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu konzentrieren und beim Protest gegen Unrecht nie locker zu lassen. Toleranz sei nicht nur unangemessen, sondern entfremdend. „Es gibt nichts Herablassenderes, als jemanden zu tolerieren.“

Das Herz öffnen, mitfühlende Achtsamkeit erreichen

Das Herz öffnen, mitfühlende Achtsamkeit erreichen

Alnatura Magazin 4/2018 Das Herz öffnen, mitfühlende Achtsamkeit Wir gehen alle zu hart mit uns ins Gericht, fast alle. Wer jedoch nicht das Gute in sich und in anderen sieht, urteilt zu schnell, ist ungeduldig und manchmal sogar böswillig. Wenn das jedoch zur...

Zur Natur des Geistes

Zur Natur des Geistes

Der Geist ist von Natur aus so klar wie ein Kristall, von Natur aus leer (frei von einem Selbst; er hält an nichts fest), von Natur aus strahlend (er erkennt ständig) von Natur aus unaufhörlich reagierend – reines Mitgefühl, frei von Gier, Hass und Unwissenheit, das...

Die kürzeste Meditation

Die kürzeste Meditation

Innehalten = Pause = Mini-Meditation: Sich auf die Stille einzulassen, geschieht ohne Mühe. Weil die Pause ohne Anstrengung zustande kommt, regeneriert sie ungemein. Halte einfach beim Denken inne. Diese Auszeit ist die kürzeste Meditation. Die Gedanken kommen dann...

Meditatives Gewahrsein – Die Natur des Geistes

Meditatives Gewahrsein – Die Natur des Geistes

 „Bei der Meditation ist es erforderlich, dass wir in gewissem Maße des Gewahrseins selbst gewahr sind. So wird uns die Qualitat des Geistes bewusst und nicht nur die Qualität der Phänomene, die der Geist wahrnimmt. (...) Doch nur aufmerksam zu sein ist noch keine...

Es war schön und es ist jetzt vorbei

Es war schön und es ist jetzt vorbei

Jeder von uns wird sterben und weiß nicht wann. Wenn unser Körper stirbt, ist das auch ein Symbol für alles, was bis dahin kontinuierlich im Leben passiert ist. Alles kommt, alles geht, nichts kannst du festhalten, nichts hast du unter Kontrolle. Die romantische...

There is always blame in this world

There is always blame in this world

If your mind relies on a shifting world of praise and blame, you will continue to break your heart and feel challenged. Knowing who you are allows you to accept negative feedback without getting in a narcissistic fit of anger. The cognizant, radiant nature of mind may be obscured by thoughts and emotions but it is never tainted.

Präsenz

Präsenz

Sei nicht auf der Suche nach ihr. Erwarte nicht, dass etwas passiert. Entspanne Dich und sei still. Erst dann kannst Du anfangen, Präsenz zu spüren. Wie nach einer erledigten Aufgabe und vor dem Beginn einer neuen: Fühle die Gegenwart in dieser Ruhe. Spüre die...

Living love

Living love

Love is the vibration of your true nature. Every moment is filled with it. It is unconditional, neither personal nor dependent on anything. You are this infinite source. Fulfillment is to share it, and let it overflow. Image: NGC 7331 (also known as Caldwell 30) is an...

To laugh is to love the present moment

To laugh is to love the present moment

Don't cling or hold on to anything. Harmonize with actuality, with things just as they are. -- Ajahn Chah Image: Question and answer session on Buddhism, Pokhara, May 2013

Gewahrsein

Gewahrsein

Tauche ein in das bloße Sein, ruhe in der tiefen Stille. Lass alles so sein, wie es ist, ohne zu bewerten oder etwas erreichen zu wollen. Stille bedeutet sich einlassen. Das Gewahrsein ist dein wirkliches Zuhause.

Karmic Web

Karmic Web

“I once heard of Karma to be described as a huge web, with many, many interconnections between the threads making up the web. Now think of a drop of water sliding down one thread, changing course where another thread crosses its path. The drop of water can go this way...

Can all appearances just be mind?

Can all appearances just be mind?

"The proponents of the Mind Only school hold that all appearances are just mind. (…) Here the term appearances does not refer to the external appearances, such as a mountain; rather, it refers to the experiential sense of perceiving something, such as seeing an image...

Wissen, wer man wirklich ist

Wissen, wer man wirklich ist

Chögyam Trungpa „Mit den Augen eines Buddha – Freundschaft mit sich selbst durch Achtsamkeit und Meditation“ übersetzt von Jochen Lehner, O.W. Barth 2017 Wissen, wer man wirklich ist Eine Rezension für Tibet und Buddhismus von Gerald Blomeyer Chögyam Trungpa Rinpoche...

Recognising the Nature of a Thought

Recognising the Nature of a Thought

"When we look into the nature of thoughts, we see the union of luminosity and emptiness; in that way, thoughts are seen to be of the very nature of wisdom. (…) It is an emptiness that cannot be identified as this or that. Its nature cannot be fixed as this or that....

Entspannt in ungekünstelter Natürlichkeit

Entspannt in ungekünstelter Natürlichkeit

Wie es ist – Essenz von Dzogchen und Mahamudra von Tulku Urgyen Rinpoche 2 Bände, 3. Auflage 2015, Joy Verlag, ISBN 978-3-928554-76-3, ISBN 978-3-928554-77-0 Rezension erschienen in Tibet und Buddhismus115/2016 https://www.tibet.de/zeitschrift/rezensionen/ Tibet war...

Mit Meditation für guten Schlaf sorgen

Mit Meditation für guten Schlaf sorgen

Aus buddhistischer Sicht ist unser Geist allumfassend und immer heil. Jeden Moment durchfließen ihn Gedanken. Sie kommen und vergehen. Und während wir viele dieser einzelnen Gedanken in unserem Geist vereinen und mit unseren Sinnen verknüpfen, entstehen in unseren...

WAS IST SHAMATHA?

WAS IST SHAMATHA?

Shamatha (Sanskrit: ‚ruhiges Verweilen‘) bezeichnet einen zur Ruhe gekommenen Geist. In der Meditation wird zuerst wird der Geist kontrolliert, dann stabilisiert. In der folgenden tiefen Konzentration bleibt er völlig auf etwas konzentriert und wird begleitet von...

Enhancing Meditation with Enthusiastic Perseverance

Enhancing Meditation with Enthusiastic Perseverance

Enhancing Meditation with Enthusiastic Perseverance While preparing a meditation retreat in Nepal, Choeding Rinpoche suggested: “If you ever feel tension or very ambitious in a sitting, stop. Get on your bike and go for a ride. Afterwards you can start over with a...

ZITAT | Shantideva

ZITAT | Shantideva

„Solange der unermeßliche Raum Bestand hat und solange noch empfindende Wesen da sind, möge auch ich ausharren, um das Leiden der Welt zu verringern.“   Shantideva: Eintritt in den Weg zum Erwachen, X. Kapitel, Strophe 55 Bild © NASA, ESA, S. Beckwith (STScI),...

NOTES | Living with the power of love and compassion

NOTES | Living with the power of love and compassion

Living with the power of love and compassion GERALD BLOMEYER - TALK AND MEDITATION | 21. JUNI 2015 HIER KÖNNEN DIE NOTES ANGESEHEN WERDEN.  By opening your heart and mind you can remove tension, make peace in conflicts, and heal wounds suffered in the struggle of...

NOTES | What do I really want?

NOTES | What do I really want?

What Do I Really Want? MEDITATION WITH GERALD BLOMEYER. HIER KÖNNEN DIE NOTES ANGESEHEN WERDEN. The cause of happiness is our own mind: motivation leads to thoughts, thoughts lead to actions, actions to results. If you want to change your results you have to look at...

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